Pennisetum alopecuroides – Lampenputzergras mit bogig überhängenden Blättern und dekorativen walzenförmigen Blütenständen

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Pennisetum alopecuroides Lampenputzergras

Pennisetum alopecuroides, das Lampenputzergras, ist ein ausdauerndes und winterhartes Ziergras mit elegant überhängendem Laub und auffälligen, walzenförmigen Blütenständen. Im Spätsommer und Herbst erscheinen die weichen Blütenähren über dem dichten Blatthorst und sorgen bis in den Winter hinein für eine attraktive Struktur im Garten.

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Kurzüberblick

Standort Vollsonnig, warm und möglichst geschützt. An einem sonnigen Standort... Sehr hell bis sonnig
Wasserbedarf Gering Nach der Pflanzung regelmäßig gießen. Gut eingewachsene Pflanzen vertr...
Pflegeaufwand Sehr gering Die charakteristischen Blütenstände erinnern an kleine Flaschen- oder L...
Temperatur Gut winterhart, etablierte Pflanzen vertragen je nach Sorte etwa -15 bi... Winterhart

Pennisetum alopecuroides im Überblick

Pennisetum alopecuroides, das Lampenputzergras, ist ein ausdauerndes und winterhartes Ziergras mit elegant überhängendem Laub und auffälligen, walzenförmigen Blütenständen. Im Spätsommer und Herbst erscheinen die weichen Blütenähren über dem dichten Blatthorst und sorgen bis in den Winter hinein für eine attraktive Struktur im Garten. Herkunft: Ostasien und Australien. Wuchs: Dicht horstbildend, aufrecht bis bogig überhängend.. Die charakteristischen Blütenstände erinnern an kleine Flaschen- oder Lampenbürsten und bewegen sich schon bei leichtem Wind. Das Gras wächst horstbildend und bildet keine aggressiven Ausläufer. Je nach Sorte unterscheiden sich Wuchshöhe, Blütenfarbe und Blütezeit deutlich.

Standort und Licht

Vollsonnig, warm und möglichst geschützt. An einem sonnigen Standort entwickelt das Lampenputzergras besonders viele Blütenstände und einen kompakten Wuchs. Sehr hell bis sonnig

Gießen

Nach der Pflanzung regelmäßig gießen. Gut eingewachsene Pflanzen vertragen zeitweise Trockenheit, sollten während längerer Trockenperioden jedoch zusätzlich gewässert werden. Kübelpflanzen regelmäßig gießen.

Erde und Umtopfen

Humoser, nährstoffreicher und gut durchlässiger Gartenboden. Bevorzugt frisch bis mäßig trocken. Besonders im Winter sollte Staunässe vermieden werden. Bei Kübelkultur im Frühjahr bei starker Durchwurzelung in ein größeres, frostfestes Gefäß mit frischem und gut durchlässigem Substrat umtopfen.

Düngen

Im Frühjahr bei Bedarf mit etwas Kompost oder organischem Staudendünger versorgen. Eine starke Stickstoffdüngung vermeiden, da sie zu weichem Wachstum führen kann.

Schnitt und Rankhilfe

Die vertrockneten Halme und Blütenstände über Winter stehen lassen und erst im Frühjahr kurz vor dem Neuaustrieb auf etwa 10–15 cm über dem Boden zurückschneiden.

Temperatur und Winter

Gut winterhart, etablierte Pflanzen vertragen je nach Sorte etwa -15 bis -20 °C oder darunter Im Garten an einem gut durchlässigen Standort winterhart. Die Halme über Winter stehen lassen. Junge Pflanzen und Exemplare in rauen Lagen können mit Laub oder Reisig geschützt werden. Kübel vor starkem Durchfrieren und Winternässe schützen.

Typische Pflegeprobleme

Keine oder wenige Blüten

Ursache: Zu schattiger oder kühler Standort, eine spätblühende Sorte oder ungünstige Witterungsbedingungen.

Lösung: Einen möglichst sonnigen und warmen Standort wählen und übermäßige Stickstoffdüngung vermeiden.

Braune Blätter im Sommer

Ursache: Langanhaltende Trockenheit oder unzureichende Wasserversorgung.

Lösung: Während längerer Trockenperioden durchdringend gießen.

Später Austrieb

Ursache: Pennisetum alopecuroides ist ein wärmeliebendes Gras und beginnt im Frühjahr vergleichsweise spät mit dem Austrieb.

Lösung: Geduld haben und nicht vorschnell von einem Winterschaden ausgehen. Der Austrieb beginnt häufig erst bei deutlich steigenden Bodentemperaturen.

Frostschäden

Ursache: Starker Frost, besonders bei jungen Pflanzen oder in Verbindung mit winterlicher Staunässe.

Lösung: Für einen gut durchlässigen Standort sorgen und junge Pflanzen in den ersten Wintern bei Bedarf mit Laub oder Reisig schützen.

Wurzel- oder Horstfäule

Ursache: Dauerhafte Staunässe, besonders während des Winters.

Lösung: Drainage verbessern und dauerhaft vernässte Standorte vermeiden.

FAQ

Ist Pennisetum alopecuroides winterhart?

Ja. Das Lampenputzergras ist grundsätzlich gut winterhart. Die genaue Frosthärte hängt von der Sorte und den Standortbedingungen ab. Besonders wichtig ist ein gut durchlässiger Boden ohne dauerhafte Winternässe.

Wann wird Lampenputzergras zurückgeschnitten?

Das Gras wird erst im Frühjahr kurz vor dem neuen Austrieb auf etwa 10 bis 15 cm über dem Boden zurückgeschnitten. Im Herbst sollte es nicht zurückgeschnitten werden.

Warum sollte Lampenputzergras über Winter stehen bleiben?

Die trockenen Halme und Blütenstände sind im Winter dekorativ und bieten dem Pflanzenhorst zusätzlichen Schutz vor Kälte und Nässe.

Wann blüht Pennisetum alopecuroides?

Die meisten Sorten blühen vom Spätsommer bis in den Herbst, ungefähr von August bis Oktober. Die genaue Blütezeit ist sorten- und standortabhängig.

Kann Lampenputzergras im Kübel wachsen?

Ja. Besonders kompakte Sorten eignen sich sehr gut für größere Kübel. Das Gefäß sollte ausreichend groß, frostfest und mit einem guten Wasserabzug ausgestattet sein.

Breitet sich Pennisetum alopecuroides stark aus?

Nein. Die Art wächst horstbildend und bildet normalerweise keine aggressiven unterirdischen Ausläufer. Der Horst wird mit zunehmendem Alter langsam breiter.

Pennisetum alopecuroides vermehren

Durch Teilung größerer Horste im Frühjahr. Sorten werden vegetativ vermehrt, damit ihre Eigenschaften erhalten bleiben.

Fragen zur Pflanze?

Wir beraten Sie gerne persönlich zu Standort, Pflege, Umtopfen und Pflanzenschutz.

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