Sansevieria – Bogenhanf mit kräftigen aufrechten und dekorativ gemusterten Blättern

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Sansevieria Bogenhanf

Sansevieria, der Bogenhanf, gehört zu den robustesten und pflegeleichtesten Zimmerpflanzen. Charakteristisch sind die festen, fleischigen Blätter, die je nach Art und Sorte aufrecht, rosettenförmig oder zylindrisch wachsen. Die Blattzeichnungen reichen von verschiedenen Grüntönen über silbrige Muster bis zu gelben oder cremefarbenen Blatträndern.

Blattschmuckpflanzen Sukkulenten Zimmerpflanzen für helle bis schattigere Standorte immergrün pflegeleicht trockenheitsverträglich
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Kurzüberblick

Standort Hell bis halbschattig, verträgt aber auch schattigere Standorte. Bei v... Hell bis halbschattig
Wasserbedarf Sehr gering Sparsam gießen und das Substrat zwischen den Wassergaben deutlich antroc...
Pflegeaufwand Sehr gering Sansevierien speichern Wasser in ihren kräftigen Blättern und kommen da...
Temperatur Ideal etwa 18–28 °C, möglichst nicht dauerhaft unter 12–15 °C Nicht winterhart

Sansevieria im Überblick

Sansevieria, der Bogenhanf, gehört zu den robustesten und pflegeleichtesten Zimmerpflanzen. Charakteristisch sind die festen, fleischigen Blätter, die je nach Art und Sorte aufrecht, rosettenförmig oder zylindrisch wachsen. Die Blattzeichnungen reichen von verschiedenen Grüntönen über silbrige Muster bis zu gelben oder cremefarbenen Blatträndern. Herkunft: Tropische und subtropische Regionen Afrikas und Asiens. Wuchs: Je nach Art aufrecht, rosettenförmig oder fächerartig, häufig mit kräftigen Rhizomen.. Sansevierien speichern Wasser in ihren kräftigen Blättern und kommen dadurch lange mit wenig Wasser aus. Sie tolerieren unterschiedliche Lichtverhältnisse und eignen sich deshalb hervorragend für Wohnräume und Büros. Botanisch werden die früher als Sansevieria geführten Arten heute überwiegend der Gattung Dracaena zugeordnet. Im Pflanzenhandel ist der Name Sansevieria jedoch weiterhin sehr gebräuchlich.

Standort und Licht

Hell bis halbschattig, verträgt aber auch schattigere Standorte. Bei viel indirektem Licht wächst die Pflanze kräftiger und entwickelt eine intensivere Blattzeichnung. Nach langsamer Gewöhnung wird auch etwas direkte Sonne vertragen. Hell bis halbschattig

Gießen

Sparsam gießen und das Substrat zwischen den Wassergaben deutlich antrocknen lassen. Im Winter noch weniger gießen. Dauerhafte Staunässe unbedingt vermeiden.

Erde und Umtopfen

Sehr gut durchlässige Grünpflanzen-, Sukkulenten- oder Kakteenerde. Für einen besseren Wasserabzug kann das Substrat mit mineralischen Bestandteilen gemischt werden. Etwa alle zwei bis drei Jahre oder wenn der Topf stark durchwurzelt ist. Sansevierien bevorzugen eher kompakte Gefäße. Ein Topf mit gutem Wasserabzug ist wichtig.

Düngen

Von Frühjahr bis Spätsommer etwa alle vier bis sechs Wochen schwach mit Grünpflanzen- oder Kakteendünger versorgen. Im Winter kaum oder nicht düngen.

Schnitt und Rankhilfe

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Beschädigte oder abgestorbene Blätter können möglichst tief an der Basis entfernt werden.

Temperatur und Winter

Ideal etwa 18–28 °C, möglichst nicht dauerhaft unter 12–15 °C Ganzjährig als Zimmerpflanze kultivieren. Im Winter etwas trockener halten und vor kalter Zugluft sowie niedrigen Temperaturen schützen.

Typische Pflegeprobleme

Weiche oder matschige Blätter

Ursache: Meist zu viel Wasser und beginnende Wurzel- oder Rhizomfäule.

Lösung: Wassergaben sofort reduzieren, Wurzeln und Rhizome kontrollieren und geschädigte Bereiche entfernen. Bei Bedarf in trockenes, gut durchlässiges Substrat umtopfen.

Gelbe Blätter

Ursache: Häufig Staunässe oder dauerhaft zu feuchtes Substrat.

Lösung: Substrat vollständig abtrocknen lassen und zukünftig deutlich sparsamer gießen.

Braune Blattspitzen

Ursache: Unregelmäßige Wasserversorgung, mechanische Beschädigungen oder ungünstige Standortbedingungen.

Lösung: Standort und Wasserversorgung überprüfen. Beschädigte Blattspitzen regenerieren sich nicht, beeinträchtigen die Pflanze jedoch meist nicht.

Wurzelfäule

Ursache: Dauerhafte Staunässe, besonders bei niedrigen Temperaturen.

Lösung: Faulende Wurzeln und Rhizomteile entfernen, Pflanze in frisches durchlässiges Substrat setzen und zukünftig sparsamer gießen.

Wollläuse

Ursache: Wollläuse können sich besonders an Blattbasen und anderen geschützten Stellen ansiedeln.

Lösung: Pflanze regelmäßig kontrollieren, bei Befall von anderen Pflanzen isolieren und frühzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen.

Schwacher oder sehr langsamer Wuchs

Ursache: Wenig Licht, niedrige Temperaturen oder natürliche langsame Wachstumsgeschwindigkeit.

Lösung: Für einen wärmeren und helleren Standort sorgen. Besonders im Winter ist langsames Wachstum bei Sansevierien normal.

FAQ

Ist Sansevieria pflegeleicht?

Ja. Bogenhanf gehört zu den pflegeleichtesten Zimmerpflanzen überhaupt. Er verträgt längere Trockenperioden und unterschiedliche Lichtverhältnisse. Zu häufiges Gießen ist wesentlich problematischer als vorübergehende Trockenheit.

Wie oft muss Bogenhanf gegossen werden?

Nur sparsam. Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben deutlich antrocknen. Im Winter können die Abstände zwischen den Wassergaben besonders lang sein. Die genaue Häufigkeit hängt von Temperatur, Licht, Topfgröße und Substrat ab.

Kann Sansevieria an einem dunklen Standort stehen?

Bogenhanf toleriert relativ wenig Licht und eignet sich deshalb auch für weniger helle Räume. An einem helleren Standort wächst die Pflanze jedoch kräftiger und entwickelt meist eine schönere Blattzeichnung.

Warum heißt Sansevieria heute auch Dracaena?

Botanische Untersuchungen haben gezeigt, dass die früher eigenständige Gattung Sansevieria innerhalb der Gattung Dracaena einzuordnen ist. Viele bekannte Arten werden deshalb heute botanisch als Dracaena bezeichnet. Im Gartenbau und Pflanzenhandel ist der traditionelle Name Sansevieria weiterhin weit verbreitet.

Ist Sansevieria giftig?

Ja. Bogenhanf enthält Saponine und sollte nicht verzehrt werden. Besonders bei Haustieren kann das Anknabbern zu Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall führen.

Kann eine Sansevieria blühen?

Ja. Ältere, gut etablierte Pflanzen können gelegentlich Blütenstände mit kleinen weißlichen bis grünlich-weißen Blüten entwickeln. In Zimmerkultur tritt dies jedoch nicht regelmäßig auf.

Sansevieria vermehren

Durch Teilung der Rhizome oder durch Blattstecklinge. Bei panaschierten Sorten ist die Teilung empfehlenswert, da Blattstecklinge die typische Blattzeichnung teilweise nicht sortenecht weitergeben.

Fragen zur Pflanze?

Wir beraten Sie gerne persönlich zu Standort, Pflege, Umtopfen und Pflanzenschutz.

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