Botanischer Überblick
Caryota mitis im Überblick
Caryota mitis ist eine außergewöhnliche Zimmerpalme mit doppelt gefiederten Wedeln, deren gezackte Blattenden an Fischschwänze erinnern. Sie verleiht Wohnräumen mit ihrem tropischen Erscheinungsbild eine besonders exotische Ausstrahlung. Herkunft: Südostasien. Wuchs: Aufrecht, horstbildend und mehrstämmig.. Im Gegensatz zu vielen anderen Palmen wächst Caryota mitis mehrstämmig und bildet ständig neue Triebe aus der Basis. Die charakteristischen fischschwanzförmigen Blätter machen sie zu einer der auffälligsten Zimmerpalmen.
Standort und Licht
Hell bis halbschattig mit viel indirektem Licht. Direkte Mittagssonne vermeiden. Hell bis halbschattig
Gießen
Das Substrat gleichmäßig leicht feucht halten. Die obere Erdschicht darf zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Staunässe vermeiden.
Erde und Umtopfen
Lockere, humusreiche und gut durchlässige Palmenerde. Etwa alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr in einen etwas größeren Topf umtopfen.
Düngen
Von März bis September alle zwei bis vier Wochen mit Palmendünger versorgen. Im Winter nur sehr sparsam düngen.
Schnitt und Rankhilfe
Nur vollständig vertrocknete Wedel entfernen. Grüne Blätter nicht zurückschneiden.
Temperatur und Winter
18–28 °C, nicht unter 15 °C Ganzjährig warm kultivieren. Im Winter etwas weniger gießen und vor trockener Heizungsluft schützen.
Probleme erkennen
Typische Pflegeprobleme
Braune Blattspitzen
Ursache: Zu trockene Luft oder unregelmäßiges Gießen.
Lösung: Luftfeuchtigkeit erhöhen und gleichmäßig leicht feucht halten.
Gelbe Blätter
Ursache: Staunässe, Nährstoffmangel oder Lichtmangel.
Lösung: Pflege überprüfen, Staunässe vermeiden und regelmäßig düngen.
Spinnmilben
Ursache: Warme und trockene Heizungsluft.
Lösung: Luftfeuchtigkeit erhöhen und die Pflanze regelmäßig kontrollieren.
Schildläuse
Ursache: Geschwächte Pflanzen.
Lösung: Frühzeitig entfernen und bei Bedarf geeignete Pflanzenschutzmaßnahmen einsetzen.
Wurzelfäule
Ursache: Dauerhafte Staunässe.
Lösung: In gut durchlässiges Substrat umtopfen und überschüssiges Wasser konsequent vermeiden.
Häufige Fragen
FAQ
Ist Caryota mitis pflegeleicht?
Ja. Mit einem hellen Standort, gleichmäßiger Wasserversorgung und einer erhöhten Luftfeuchtigkeit lässt sich die Fischschwanzpalme problemlos kultivieren.
Warum heißt sie Fischschwanzpalme?
Die einzelnen Fiederblätter besitzen gezackte Blattenden, die an die Schwanzflosse eines Fisches erinnern.
Ist Caryota mitis giftig?
Ja. Die Pflanze enthält Calciumoxalat-Kristalle, die bei Hautkontakt oder Verzehr Reizungen verursachen können. Sie sollte außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren stehen.
Warum werden die Blattspitzen braun?
Braune Blattspitzen entstehen meist durch trockene Raumluft, Ballentrockenheit oder kalkhaltiges Gießwasser.
Kann Caryota mitis in direkter Sonne stehen?
Etwas Morgen- oder Abendsonne ist unproblematisch. Intensive Mittagssonne sollte vermieden werden.
Warum bildet die Fischschwanzpalme mehrere Stämme?
Caryota mitis wächst natürlicherweise horstbildend und entwickelt ständig neue Basistriebe, wodurch sie besonders buschig wirkt.
Vermehrung
Caryota mitis vermehren
Durch Aussaat oder das Abtrennen kräftiger Basistriebe.
Persönliche Beratung
Fragen zur Pflanze?
Wir beraten Sie gerne persönlich zu Standort, Pflege, Umtopfen und Pflanzenschutz.
Blumencenter FrielingenMühlenweg 30
30826 Garbsen
Telefon: 05131 / 2352