Botanischer Überblick
Cordyline australis im Überblick
Cordyline australis ist eine elegante, immergrüne Blattschmuckpflanze mit schmalen, schwertförmigen Blättern. Sie verleiht Terrassen, Balkonen und Gärten ein mediterran-exotisches Flair und eignet sich hervorragend als Kübelpflanze. Herkunft: Neuseeland. Wuchs: Aufrecht, später stammbildend.. Je nach Sorte zeigt das Laub grüne, bronzefarbene, rote oder panaschierte Farbtöne. Ältere Pflanzen entwickeln einen dekorativen Stamm und erinnern an kleine Palmen, obwohl sie botanisch nicht zu den Palmen gehören.
Standort und Licht
Vollsonnig bis halbschattig, warm und windgeschützt. Sehr hell bis sonnig
Gießen
Regelmäßig gießen. Das Substrat zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen. Staunässe vermeiden.
Erde und Umtopfen
Lockere, humose und gut durchlässige Kübelpflanzenerde mit Drainage. Junge Pflanzen alle zwei bis drei Jahre, ältere Exemplare nach Bedarf im Frühjahr umtopfen.
Düngen
Von April bis August alle zwei bis drei Wochen mit Grünpflanzen- oder Kübelpflanzendünger versorgen.
Schnitt und Rankhilfe
Vertrocknete oder beschädigte Blätter entfernen. Ein Rückschnitt des Stammes ist nur bei Bedarf zur Verjüngung sinnvoll.
Temperatur und Winter
Optimal 10–25 °C, kurzfristig bis etwa -5 °C frostverträglich Hell und möglichst kühl bei 5–10 °C überwintern. Nur sparsam gießen und nicht düngen.
Probleme erkennen
Typische Pflegeprobleme
Braune Blattspitzen
Ursache: Trockenheit, kalkhaltiges Gießwasser oder Frostschäden.
Lösung: Gleichmäßig gießen, möglichst kalkarmes Wasser verwenden und vor Frost schützen.
Gelbe Blätter
Ursache: Staunässe oder Nährstoffmangel.
Lösung: Drainage verbessern und während der Wachstumszeit regelmäßig düngen.
Weicher Stamm
Ursache: Wurzelfäule durch dauerhaft nasses Substrat.
Lösung: Pflanze in frisches, gut drainiertes Substrat setzen und sparsamer gießen.
Spinnmilben
Ursache: Zu trockene Luft während der Überwinterung.
Lösung: Für gute Belüftung sorgen und die Pflanze regelmäßig kontrollieren.
Frostschäden
Ursache: Zu niedrige Temperaturen.
Lösung: Beschädigte Blätter im Frühjahr entfernen und die Pflanze künftig frostfrei überwintern.
Häufige Fragen
FAQ
Ist Cordyline australis winterhart?
Nur bedingt. Kurzfristig werden leichte Fröste vertragen, dauerhaft sollte die Pflanze jedoch frostfrei überwintert werden.
Ist Cordyline australis eine Palme?
Nein. Obwohl sie einer Palme ähnelt, gehört die Keulenlilie botanisch nicht zu den Palmen.
Ist Cordyline australis giftig?
Ja. Die Pflanze enthält Saponine und gilt insbesondere für Hunde und Katzen als giftig. Sie sollte außerhalb ihrer Reichweite aufgestellt werden.
Kann Cordyline australis im Garten ausgepflanzt werden?
In sehr milden Regionen ist eine Auspflanzung möglich. In den meisten Teilen Deutschlands empfiehlt sich jedoch die Kultur im Kübel mit frostfreier Überwinterung.
Warum werden die Blattspitzen braun?
Häufige Ursachen sind Trockenheit, Staunässe oder Frostschäden. Auch sehr kalkhaltiges Gießwasser kann zu braunen Blattspitzen führen.
Wie schnell wächst Cordyline australis?
Die Keulenlilie wächst mittelstark und entwickelt über die Jahre einen dekorativen Stamm mit einer markanten Blattrosette.
Vermehrung
Cordyline australis vermehren
Durch Samen oder Stammstecklinge.
Persönliche Beratung
Fragen zur Pflanze?
Wir beraten Sie gerne persönlich zu Standort, Pflege, Umtopfen und Pflanzenschutz.
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