Ophiopogon planiscapus – Schlangenbart mit schmalen bogig überhängenden dunklen Blättern

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Ophiopogon planiscapus Flachstängeliger Schlangenbart

Ophiopogon planiscapus, der Schlangenbart, ist eine immergrüne, grasartig wachsende Staude mit schmalen, bogig überhängenden Blättern. Besonders bekannt sind dunkel- bis schwarzlaubige Sorten, die mit ihrer außergewöhnlichen Blattfarbe starke Kontraste im Garten und in Pflanzgefäßen setzen.

Blattschmuckpflanzen Bodendecker Gartenpflanzen Stauden für halbschattige Standorte immergrün pflegeleicht winterhart
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Kurzüberblick

Standort Halbschattig bis sonnig. Auch schattigere Standorte werden vertragen. D... Hell bis halbschattig
Wasserbedarf Gering Nach der Pflanzung gleichmäßig feucht halten. Gut eingewachsene Pflanze...
Pflegeaufwand Sehr gering Trotz seines grasartigen Aussehens gehört Ophiopogon planiscapus nicht z...
Temperatur Gut winterhart, je nach Sorte und Standort etwa bis -15 bis -20 °C Winterhart

Ophiopogon planiscapus im Überblick

Ophiopogon planiscapus, der Schlangenbart, ist eine immergrüne, grasartig wachsende Staude mit schmalen, bogig überhängenden Blättern. Besonders bekannt sind dunkel- bis schwarzlaubige Sorten, die mit ihrer außergewöhnlichen Blattfarbe starke Kontraste im Garten und in Pflanzgefäßen setzen. Herkunft: Japan. Wuchs: Horstbildend, grasartig und mit bogig überhängenden Blättern.. Trotz seines grasartigen Aussehens gehört Ophiopogon planiscapus nicht zu den Gräsern, sondern zu den Spargelgewächsen. Im Sommer erscheinen kleine glockenförmige Blüten, aus denen sich später dekorative dunkelblaue bis fast schwarze Beeren entwickeln können.

Standort und Licht

Halbschattig bis sonnig. Auch schattigere Standorte werden vertragen. Dunkellaubige Sorten entwickeln bei ausreichendem Licht eine besonders intensive Blattfärbung. Sehr heiße und trockene Standorte vermeiden. Hell bis halbschattig

Gießen

Nach der Pflanzung gleichmäßig feucht halten. Gut eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenperioden, sollten bei längerer Trockenheit jedoch zusätzlich gegossen werden. Staunässe vermeiden.

Erde und Umtopfen

Humoser, lockerer und gut durchlässiger Gartenboden, der frisch bis mäßig feucht bleibt. Dauerhafte Staunässe vermeiden. Bei Kübelkultur bei starker Durchwurzelung im Frühjahr in ein etwas größeres Gefäß mit frischem, gut durchlässigem Substrat umtopfen.

Düngen

Im Frühjahr bei Bedarf etwas Kompost oder organischen Staudendünger geben. Eine starke Düngung ist nicht erforderlich.

Schnitt und Rankhilfe

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht erforderlich. Vertrocknete oder beschädigte Blätter im Frühjahr entfernen. Stark geschädigtes Laub kann vor dem neuen Austrieb zurückgeschnitten werden.

Temperatur und Winter

Gut winterhart, je nach Sorte und Standort etwa bis -15 bis -20 °C Im Garten an einem geschützten, gut durchlässigen Standort winterhart. In rauen Lagen kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein. Kübel vor starkem Durchfrieren des Wurzelballens schützen.

Typische Pflegeprobleme

Braune Blattspitzen

Ursache: Trockenstress, starke Wintersonne oder Frostschäden.

Lösung: Wasserversorgung überprüfen und beschädigte Blätter im Frühjahr entfernen.

Schwache Blattfärbung

Ursache: Bei dunkellaubigen Sorten kann ein sehr schattiger Standort zu einer weniger intensiven Färbung führen.

Lösung: Für etwas mehr Licht sorgen, ohne die Pflanze extremer Hitze und Trockenheit auszusetzen.

Frostschäden am Laub

Ursache: Starker Frost, Wintersonne oder austrocknender Wind.

Lösung: Beschädigte Blätter im Frühjahr entfernen. In exponierten Lagen einen geschützteren Standort wählen.

Wurzelfäule

Ursache: Dauerhafte Staunässe oder schlecht durchlässiger Boden.

Lösung: Drainage verbessern und dauerhaft vernässte Standorte vermeiden.

Schwacher Wuchs

Ursache: Sehr trockener Boden, ungünstige Standortbedingungen oder noch junge Pflanzen.

Lösung: Den Boden gleichmäßig frisch halten und der langsam wachsenden Pflanze ausreichend Zeit zum Einwachsen geben.

FAQ

Ist Ophiopogon planiscapus winterhart?

Ja. Ophiopogon planiscapus ist in Mitteleuropa grundsätzlich winterhart. An geschützten Standorten übersteht er auch stärkere Fröste. Bei Kübelpflanzen und in besonders rauen Lagen ist zusätzlicher Winterschutz empfehlenswert.

Ist der Schlangenbart ein Gras?

Nein. Obwohl die schmalen Blätter stark an ein Ziergras erinnern, gehört Ophiopogon planiscapus zur Familie der Spargelgewächse und ist botanisch kein Gras.

Bleibt Ophiopogon planiscapus im Winter grün?

Ja. Die Pflanze ist grundsätzlich immergrün. Bei starkem Frost können einzelne Blätter jedoch Schäden bekommen und im Frühjahr entfernt werden.

Kann Ophiopogon planiscapus im Kübel wachsen?

Ja. Durch seinen kompakten Wuchs eignet sich der Schlangenbart hervorragend für Kübel, Pflanzschalen und gemischte Bepflanzungen. Im Winter sollte der Wurzelballen vor starkem Durchfrieren geschützt werden.

Kann Ophiopogon planiscapus im Schatten wachsen?

Ja. Der Schlangenbart verträgt halbschattige bis schattige Standorte gut. Dunkellaubige Sorten entwickeln bei etwas mehr Licht allerdings häufig eine intensivere Blattfärbung.

Breitet sich Ophiopogon planiscapus aus?

Ja. Die Pflanze bildet mit der Zeit kurze unterirdische Ausläufer und kann langsam größere Bestände entwickeln. Sie wächst jedoch deutlich weniger aggressiv als viele klassische Bodendecker.

Ophiopogon planiscapus vermehren

Am einfachsten durch Teilung größerer Pflanzen im Frühjahr. Eine Vermehrung durch Aussaat ist ebenfalls möglich.

Fragen zur Pflanze?

Wir beraten Sie gerne persönlich zu Standort, Pflege, Umtopfen und Pflanzenschutz.

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