Botanischer Überblick
Rhipsalis baccifera subsp. horrida im Überblick
Der Korallenkaktus ist ein außergewöhnlicher, epiphytisch wachsender Kaktus mit langen, verzweigten Trieben. Anders als Wüstenkakteen stammt er aus tropischen Wäldern und eignet sich hervorragend als dekorative Ampelpflanze. Herkunft: Tropisches Mittel- und Südamerika. Wuchs: Überhängend und stark verzweigt.. Rhipsalis wächst in seiner Heimat auf Bäumen und verträgt deshalb mehr Feuchtigkeit und weniger Sonne als klassische Kakteen. Seine langen Triebe bilden mit der Zeit eindrucksvolle grüne Vorhänge.
Standort und Licht
Hell bis halbschattig mit viel indirektem Licht. Direkte Mittagssonne vermeiden. Hell bis halbschattig
Gießen
Zwischen den Wassergaben darf das Substrat oberflächlich antrocknen. Staunässe vermeiden. Im Winter deutlich sparsamer gießen.
Erde und Umtopfen
Lockeres, gut durchlässiges Kakteensubstrat mit hohem Humusanteil oder Orchideensubstrat mit mineralischen Zuschlägen. Etwa alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr in frisches Substrat umtopfen.
Düngen
Von März bis September alle vier Wochen mit schwach dosiertem Kakteendünger oder Grünpflanzendünger.
Schnitt und Rankhilfe
Zu lange oder beschädigte Triebe können jederzeit eingekürzt werden.
Temperatur und Winter
18–26 °C, im Winter möglichst nicht unter 12 °C Hell und etwas kühler bei 12–18 °C. Während dieser Zeit nur wenig gießen.
Probleme erkennen
Typische Pflegeprobleme
Weiche Triebe
Ursache: Staunässe oder Wurzelfäule.
Lösung: Substrat trocknen lassen, beschädigte Wurzeln entfernen und in frisches Substrat umtopfen.
Schrumpelige Triebe
Ursache: Zu wenig Wasser.
Lösung: Gründlich gießen und anschließend überschüssiges Wasser ablaufen lassen.
Blasse Triebe
Ursache: Zu dunkler Standort.
Lösung: An einen helleren Platz ohne direkte Mittagssonne stellen.
Sonnenbrand
Ursache: Direkte Mittagssonne.
Lösung: Geschützt vor intensiver Sonneneinstrahlung aufstellen.
Wollläuse
Ursache: Geschwächte Pflanzen oder trockene Raumluft.
Lösung: Pflanze regelmäßig kontrollieren und Schädlinge frühzeitig entfernen.
Häufige Fragen
FAQ
Ist Rhipsalis ein echter Kaktus?
Ja. Rhipsalis gehört zur Familie der Kakteen, wächst jedoch in tropischen Wäldern auf Bäumen und unterscheidet sich dadurch deutlich von Wüstenkakteen.
Wie oft sollte der Korallenkaktus gegossen werden?
Das Substrat sollte zwischen den Wassergaben oberflächlich antrocknen. Im Winter wird deutlich weniger gegossen.
Ist Rhipsalis baccifera subsp. horrida giftig?
Nein. Der Korallenkaktus gilt als ungiftig und ist daher gut für Haushalte mit Kindern und Haustieren geeignet.
Kann der Korallenkaktus in der Sonne stehen?
Helle Standorte sind ideal. Direkte Mittagssonne sollte jedoch vermieden werden, da sie die Triebe schädigen kann.
Wie lässt sich Rhipsalis vermehren?
Am einfachsten durch Triebstecklinge, die nach kurzer Antrocknungszeit in lockeres Substrat gesteckt werden.
Warum schrumpfen die Triebe?
Meist ist der Wurzelballen zu trocken. Nach dem Gießen erholen sich die Triebe in der Regel wieder.
Vermehrung
Rhipsalis baccifera subsp. horrida vermehren
Sehr einfach durch Triebstecklinge.
Persönliche Beratung
Fragen zur Pflanze?
Wir beraten Sie gerne persönlich zu Standort, Pflege, Umtopfen und Pflanzenschutz.
Blumencenter FrielingenMühlenweg 30
30826 Garbsen
Telefon: 05131 / 2352